Kumpel, oder nicht Kumpel.......

Veröffentlicht am von Briard Sallys Blog



Eine Sache, die wir heute gerne zur Diskussion freigeben möchten, ist: “Was tun bei Hundeattacken?“ Bis dato hatten wir stets Hunde, die zwar Schmusehunde waren, und sich dennoch automatisch gegen Stinkstiefel wehren konnten. Was uns nun ein wenig Sorge bereitet ist, dass Sally, bei kleinen und mittleren Hunden, die sie angreifen, überhaupt keine Reaktion zeigt und nur dumm aus der Wäsche guckt.  Bei größeren Hunden, versteckt sie sich hinter uns. Wobei ich sicher bin, dass bei Ableinen, sie das Weite suchen würde. Gut das An und Ableinthema, hatten wir schon öfters. Und wir haben uns auch immer dazu bekannt, unseren Hund an die Leine zu nehmen, wenn wir den anderen Hund, respektive Hundehalter nicht kennen. Dass wir das auch von dem Gegenüber erwarten, nun, davon wollen diese zu schnell durch die Kinderstube gejagten Geistesriesen hier, nichts wissen. Bis  jetzt konnten wir das noch jedes Mal gerade so abwenden. Sally wurde schon des Öfteren angegriffen. Und dem Kommentar, jetzt lassen sie doch ihren Hund los, dann werden die sich schon unter einander Einigen, dem kann ich nicht wirklich etwas abgewinnen. Ebenso, wie ich es falsch finde sich zwischen die Hunde zu stellen, Beschützen hin oder her. Da wir das in dieser Art noch nicht erlebt haben, fehlt uns leider jede Erfahrung und wir wären über Eure Tipps sehr dankbar.

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Louisette 12/03/2009 16:38


Liebe grüss aus Belgie, habe eine shone wochënde.



Sally 01/25/2009 19:35

Hallo Isabelle,
Sally ist jetzt knapp über 13 Monate alt. Als wir sie damals zu uns geholt haben, war sie die kleinste und die ängstlichste im Wurf. Ich bin auch Deiner Meinung, wir gehen, wenn es irgend geht, den Konflikten lieber aus dem Weg. Ich glaube nicht das dass etwas mit Angst oder feig sein zu tun hat. Wir hatten schon 2 Hunde davor, und die waren sehr klein, 2 Yorkis, aber beide hatten vor nichts und niemandem Angst. Sie wurden auch nie auf den Arm genommen wenn ein großer Hund auf uns zukam, und ich weiß wir haben uns nicht verändert. Das nur zu den Kommentaren davor.

Liebes WUUUH
Sally

Finn 01/25/2009 19:19

Hallo

Ich weiss leider nicht wie alt das Sally ist?
Bei Finn halten wir es so, wenn wir den Hund nicht kennen und der an der Leine ist wird auch Finn angeleint und wir gehen zügig, aber nicht hektisch weiter. Ist der andere Hund frei, lass ich Finn auch frei gehe aber auch direkt weiter, dann wird kurz beschnuppert und Finn kommt wieder zu mir. Bei Hunden die wir kennen bleib ich natürlich auch mal stehen und halte ein Schwätzchen wobei Grundsätzlich ist es sicher besser man bleibt in Bewegung, denn wenn die Menschen wie so ein "Klumpen" dastehen und auf die Hunde gucken, dann kommt es eher zu Konflikten.
Grundsätzlich geh ich nach dem Motto: Liebe feige als tot. Ist zwar etwas krass ausgedrückt, aber mir ist es lieber der Hund stellt sich hinter mich als das er nach vorne geht und der Konflikt eskaliert.
Aber eben, Finn ist ein Jahr alt und das kann sich alles wieder verändern, im Moment bin ich froh, dass er sich zurückhaltend verhält.

Viele Grüsse
Isabelle

Anka 01/25/2009 13:52

Bezugnehmend auf:
...Du hast ja keine Ahnung wie die Leute hier sind...
...Die meisten hier, haben Hunde als Prestige...
...wollen sie auch nicht das ihre Hunde spielen...
DEN Kommentar muss ich wohl überlesen haben - Sorry.
Wenn dort Hunde mit 0 (Null) Erziehung = Sozialverhalten rumlaufen, dann sieht das natürlich etwas anders aus.
Daher möchte ich mich hier korregieren und dir folgendes mit auf den Weg geben:
Versuche die wenigen Ausnahmen ausfindig zu machen und mit denen dich öfter zu treffen. Für die anderen Hunde würde ich versuchen, etwas abseits zu gehen und dort solange Platz zu machen, bis die anderen vorbei sind (sofern das möglich ist). Ansonsten wünsch ich dir viel Spass und ein gutes und laaaaaaanges Hundeleben. Schade, das wir uns nicht mal besuchen können.
LG, die (freche) Anka

Abby 01/25/2009 12:27

ich kann anka da in keinster weise zustimmen. man kann nicht jeden hund über einen kamm scheren. anka ist ein junge aufgedrehte schäferhündin die weder angst noch respekt vor anderen hunden hat (nicht böse gemeint).

ich kenne sally nicht, aber geh davon aus, dass sie recht schüchtern ist....
wenn sie hunde aus der kalten und ohne grund angreifen, was soll sie denn dann lernen, wenn man die hunde das austragen lässt. egal ob sie gewinnt oder verliert.

durch meine arbeit als pfegestelle für den tierschutz hatte ich schon einige ängstlliche hund. zwar "nur" umweltängstliche, aber ich denke da kann man parallelen ziehen.

es ist wichtig dem hund durch eigenes souveränes auftreten sicherheit zu geben.
das klingt natürlich ganz toll und ist bei umweltängsten auch viel einfacher zu handhaben, denn die umwelt greift den hund in der regel ja auch nicht an.....

vielleicht konnte ich ja ein bisschen helfen, oder zumindest klarstellen....

sascha