Lac St Cassienne

Veröffentlicht am von Briard Sallys Blog



Zu Begin muss ich mal loswerden, was Pappi wieder einmal verzapft hat. Also wir in aller herrgotts Frühe, ins Auto und ab zur Fischpfütze. Dort jammerte er etwas von zu kalt und zog sich einen Pulli an, nahm professionell die Klickkiste aus dem Kofferraum und knallte den Deckel zu. Gleichzeitig bemerkte er immer blasser werdend, dass er mit beim Kleidungswechsel seine Schlüssel schön vor sich selbst weggesperrt hatte. Natürlich war da noch Mammis Zweitschlüssel an ihrem Schlüsselbund, doch hatte sie ihn zuvor vorsichtshalber ins Handschuhfach gelegt. So da standen wir nun am Ar... der Welt. Und Pappis Geldbörse lag natürlich, wo sonst, im Autoinneren. Wenn es auch ansonsten relativ einfach ist irgendwelche Teile aufzutreiben, da so ziemlich alles weggeworfen wird und rumliegt bis es in den Boden wächst, war das der sauberste Parkplatz, der mir in Frankreich je untergekommen ist. Nach langem hin und her fiel Pappi ein er könnte Mc Gyver spielen indem er den Stützdraht aus einer Zierkappe löste und begann, die mit Holzästen leicht abgespreizte Tür zu bearbeiten. Amüsant war nicht, dass das eine Stunde gedauert hat bis er das Autoschloss geknackt hatte, wäre mit einer Zange viiiiiiiiiel schneller gegangen, nein, diese feigen Ansässigen, machten immer sofort kehrt, wenn sie auf den Parkplatz kamen und sahen wie Pappi im Auto rumstochert. Na ja, was soll ich Euch berichten nach einer kleinen Ewigkeit hatte er das dann auch geschafft und wir konnten endlich an den See.





Der Wasserstand ist im Sommer ca. 2m höher, und es gibt Mücken und Krankheitsüberträger “en gros“, aber jetzt ------- ein Vergnügen sonders Gleichen.



Viele kleine Wege führen zum Ufer....



...meine erste Schattenpause. Das doofe Leinen gehen strengt ja soooo an, und die Futterträger sind soooo laut, wenn man bloß ein wenig stärker zieht.






Funkel, funkel kleiner Stern.....




Ich hätte mal auf Lottikarotti hören sollen.

Zicke zacke hast Du da die Flitzeka... .





Pappi hat sich mehr für die Landschaftsdetails interessiert, ich mich eher fürs Anbellen und Darüberspringen.





Das rumkaspern ist ja viiiiiiiiiiiel schöner am See, als wenn man Zuhause bei Regen rumsitzen muss, nicht wahr Indi?





Hier wird frisch angezapft.






Das ist meine ganz private Insel.






Ich trau mich wieder in die Fluten zu springen, aber nur wie Emil bis maximal zum Bauch.





Alles in allem ein sehr gelungener Tag, wenn auch die Futterträger sich die Nase zugehalten haben, und meinten ich rieche wie ein altes Aquarium.
Später mussten sie sich die Nase auch noch wegen etwas anderem zuhalten, aber das erzähle ich Euch nicht.

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Hoshi 11/18/2008 22:34

Was für ein schöner See! Was für eine schöne Nixe! :-)
Ich wäre gerne dabei gewesen!

Wüffchen
Hoshi

Indigo 11/18/2008 09:45

Ha, ha.... grins.....
ich sag nur Nissan X Trail :-) der hat keine Schlüssel mehr. Und lässt man die Fernbedienung im Auto liegen, schliesst das Teil nicht zu sondern macht einen riesen Krach.
Besonders wertvoll für Frauchen, die tüdelt immer mit Schlüsseln. ( Hääää wer sagt denn so was )
Zum See: Ohhhhhh tolle Sache das....
man hätte ich Spass gehabt.Vielleicht wärst du dann auch ganz ins Wasser gegangen ?
Nach solch einer Tour heisse ich immer STINKEBRIARD :-( hmmm... warum nur ?
Sag einmal Sally Maus, bist du jetzt schon grösser als ich ?
so.... gehe jetzt mit Muddi meine Waldrunde.Indi

Emil 11/18/2008 09:26

Der See (und Du) ist ja wunderschön! Sowas gibt es hier nicht. Ich werde wohl ewig ein Nichtschwimmer bleiben.
Die Sache mit dem Schlüssel ist Frauchen mal vor vielen Jahren bei 15 Grad unter Null mitten im Wald passiert. Nachdem das Auto-Knacken damals auch eine Stunde gedauert hatte, und Frauchen dabei fast erfroren ist, war das eine Lehrstunde fürs ganze Leben. Ohne Zündschlüssel in der Hand schlägt Frauchen keine Autotür mehr zu. :-)
Wuff
Emil