Vom Regen in die Traufe

Veröffentlicht am von Briard - Blog Sally



Viel Wasser, viel Pfützen. Da es seit Anfang des Jahres nicht mehr geregnet hat, waren viele Wasserlöcher so ziemlich ausgetrocknete, beziehungsweise übel riechende, schaumige Biotope. Nun, darin durfte ich mich nicht  suhlen. Jetzt da die Wasserqualität, gezwungener Maßen, deutlich besser scheint, konnte ich mein erstes Freibad nehmen. Pappi hatte leider nur seine Telefoncamera dabei, um meine ersten Planschversuche festzuhalten. Erst versuchte ich zaghaft mich dem Hölzchen, dass mir Mammi geworfen hatte zu nähern, dann  wurde ich mutiger und traute mich weiter hinein zu hüpfen.



Ok, vom Schwimmen hatte ich zwar schon gehört, aber ausprobieren konnte ich es noch nicht. Deshalb darf man sich auch nicht sehr wundern, dass als ich plötzlich an eine Stelle kam, die keinen Grund zu haben schien, ich  ohne jeglichen Widerstand einfach unterging.
 

So etwa fünf bis sechs Sekunden muss ich wohl da unten geblieben sein, um mich neu zu orientieren, als ich auch schon das beherzte Hineinplatschen meiner Mammi hörte. Sie war mir hinterher gesprungen. Ich, inzwischen gaaanz von alleine wieder aufgetaucht, sah eine etwas durchnässte Mammi, und einen herzhaft lachenden Pappi am Ufer stehen.

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Hoshi 11/07/2008 15:32

Von Merlin und Dojan gibt es einige solcher Geschichten, aber die konnten sich immer selber retten :-)

Wüffchen
Hoshi

Sally 11/07/2008 12:57

HAHAHAHAHAAAAAAAAAAAAA
Da bin ich ja froh, dass ich nicht die Einzige bin, die Jacques Cousteau gespielt hat. Köstlich Eure Histörchen. Grins. Lange nicht mehr so gelacht.
liebes WUUUH

Noelle 11/07/2008 12:35

Genauso ist es mir ergangen. Ex-Herrchen warf den Ball, 5x gut gegangen, beim 6. Mal der Grund weg... Frauchen wollt gerade los, als ich wieder auftauchte. Den Ball hab ich noch mitgebracht, aber schwimmen tu ich nun auch nicht mehr freiwillig. Bauchfell naß - das reicht.
Die beiden Blonden mußte Frauchen mal richtig retten, durch Regenmassen hatte sich im Trink- und Badebach an einem Knick Gestrüpp angestaut und das Wasser hat einen ziemlichen Sog enwickelt. Cheyenne und Amelie wurden zum Gestrüpp gespült und kamen nicht mehr weg. Nicht auszudenken, wenn sie unter das Geäst gesogen worden wären... Frauchen ist rein um sie zu retten, in VOLLER Montur, so in Panik war sie. Frauchen patschnaß bis zur Brust, Handy im Eimer, Kekse unbrauchbar, Bonbons auch, aber Hunde lebten!!!

Wüffchen, Noelle

Hoshi 11/06/2008 16:23

Das nächste Mal solche Ereignise bitte per Video dokumentieren!

Wüffchen
Hoshi, Schwimmer, aber noch kein Seepferdchen

Emil 11/06/2008 10:24

Tröste Dich, mir ist es beim ersten Kontakt mit Wasser genauso ergangen. Blubb - weg war ich. Mich hat aber keiner gerettet, sondern ich musste mich tapfer selbst retten. Seitdem gehe ich nur noch bis zum Hals ins Wasser, sicher ist sicher.
Grüße vom Nichtschwimmer
Emil